| Das Gespräch dreht sich um zwei Themen: das bevorstehende Smart City Festival in Ahaus und KI als Werkzeug für Kommunen. Zum Smart City Festival (3. bis 5. September, smartcityfestival.de): Im zweiten Jahr wird das Programm bewusst strukturierter und entschleunigter. Tag 1 gehört dem Stadtmarketing – mit Beiträgen aus Hanau (Innenstadtbelebung durch Galeria-Umbau), Marburg (Social-Media-Strategie) und Bielefeld (Bürgerbeteiligung als Markenstrategie). Tag 2 fokussiert auf Verwaltungsdigitalisierung – mit Krefeld, Gütersloh und Wuppertal sowie einem Beitrag von Christopher selbst zum Thema KI in Kommunen. Abgerundet wird das Festival am 5. September mit einem Abend in der Digitalstadt Ahaus, inklusive geführter Touren durch die Stadt und Besuchen in den Showcases. Das KI-Thema für Kommunen bringt Christopher auf drei Kernpunkte: standardisierte Prozesse, Personalmangel und Bürgerkommunikation. Kommunen stellen immer wieder die gleichen Fragen – Personalausweis, Ummeldung, Mülltonne – und binden damit enorm viel Kapazität. KI-Agenten in SideKick.ki können genau hier ansetzen: intern als Wissensspeicher für Dienstvereinbarungen, Baurecht oder Ratsprotokolle, extern als erster Ansprechpartner für Bürgeranfragen. Dazu kommt das RAG-System, das große Dokumentenmengen strukturiert durchsuchbar macht, sowie NER 2.0 für die automatische Pseudonymisierung – auch in hochgeladenen Dateien. Wer datenschutztechnisch noch einen Schritt weiter gehen muss, kann SideKick.ki vollständig on-premise betreiben. Die monatlichen Kosten starten ab 50,00 Euro, Creditpakete machen die Ausgaben planbar – ein bewusstes Signal an kommunale Haushaltsverantwortliche. Zum Abschluss wirft Dieter noch einen Blick auf YouTaxi: 22 Fahrzeuge, fast 40.000 Kilometer in drei Monaten – und das alles KI-gestützt. Fahrtbewertung, Buchungsanfragen, Abrechnung, Fahrzeugzustand – keines dieser Themen landet mehr bei einem Menschen. Ohne KI wäre das Konzept laut Dieter schlicht nicht wirtschaftlich. | |