| Stadtmarketing mit wenig Personal, knappes Budget und trotzdem volle Wirkung – Benedikt Homölle zeigt, wie das geht. Der entscheidende Schritt war die Umkehr in der Kommunikation: weg vom Streuverlust über Social Media, hin zur Direkt-Chatnachricht über chayns und einem konsequenten Verweis auf ahaus.de. Das Ergebnis: Die Zugriffszahlen auf der Veranstaltungsseite haben sich innerhalb eines Jahres verdoppelt – von 180.000 auf über 360.000. Parallel dazu setzt das Ahaus Marketing auf KI-Agenten – rund zwölf sind mittlerweile im Einsatz, verteilt auf verschiedene Fachbereiche: Stadtbibliothek, Jugendamt, Kulturabteilung, Treff 55. Jede Stelle pflegt ihre eigenen Inhalte, jede hat einen eigenen Agenten. Statt langer Informationsseiten setzt das Team auf reduzierte Inhalte und einen gut gebrieften Agenten, der Fragen in Echtzeit beantwortet. Das Autonomie-Level-Feature macht dabei den Unterschied: Ist sich der Agent unsicher, ploppt direkt ein Chatfenster auf – das Team kann live eingreifen und das Wissen im Hintergrund sofort erweitern. Gemessen wird konsequent: Parkplatzbelegung, Wetterdaten, Frequenzmessung und Zugriffszahlen bilden bei jeder Veranstaltung die Grundlage für Entscheidungen. Was nicht funktioniert, fliegt raus. Was überrascht, wie das neue Weinfest, das zunächst niemand sponsern wollte, wird zum Selbstläufer. Und touristisch? Benedikt setzt bewusst auf die Digitalstadt als Alleinstellungsmerkmal – als Ergänzung zu Schlössern und Fahrradwegen, aber vor allem als Weg, jüngere Reisende ins Münsterland zu holen. Wer die Ahaus Super-App runterlädt und loslegt, erlebt die Stadt als Gamification-Erlebnis – konzentriert, digital und anders als überall sonst. | |